Cusco & Umgebung

Cusco

Cusco Peru – die Hauptstadt des Inka Reichs

Obgleich die Infrastruktur von Cusco in den letzten Jahren sehr schnell gewachsen ist, hat die Stadt es geschafft, auch in der heutigen Zeit noch an ihre Vergangenheit zu erinnern. Die typischen engen Gassen mit Kopfsteinpflaster, die antike Ruinen und architektonische Schätze der kolonialen Bauten und Kirchen verzaubern. Die massiven Inka-Mauern liefern bis heute das Fundament für zahlreiche Gebäude. Die peruanische Stadt Cuzco befindet sich im Zentrum des Hochlandes der Südamerikanischen Anden und zählt zu den legendären Inkastädten. Als Hauptstadt der gleichnamigen Provinz war einst die Hauptstadt der Inkas und lockt heutzutage mit ihren zahlreichen, interessanten Sehenswürdigkeiten. Die Kolonialbauten und Inka-Stätten der Innenstadt wurden in den 1980er Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die lebendige Universitätsstadt Cuzco liegt auf einer Höhe von gut 3.400 Metern und zählt etwa 350.000 Einwohner. Die spannende Historie als Hauptstadt des Inkareiches, die malerische Landschaft inmitten der Anden, sowie die vielen Sehenswürdigkeiten in Cusco und Umgebung machen die Stadt zum beliebten Ziel für Kulturfreunde und Touristen, für Trekking-Freunde und Globetrotter. Auch Freunde von sportlichen Aktivitäten kommen in der einzigartigen Region voll auf Ihre Kosten.

Cusco hat ein überaus junges Flair und neben den traditionsreichen und geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten auch in moderner Hinsicht viel zu bieten, wie u.a. viel Musikkultur und ein spannendes Nachtleben, zahlreiche Feste und eine breite Palette an touristischen Highlights. Wurde Cuzco durch die spanischen Eroberer einst in die Bedeutungslosigkeit geführt, so zählt die moderne Stadt heute zu den angesagtesten Metropolen Perus und ist zudem Sitz des Erzbistums Cuzco. Auf Grund seiner einzigartigen Lage in den Anden, eingebettet in ein ausgedehntes Tal. seiner überaus entspannten Atmosphäre und in erster Linie auf Grund der sehr freundlichen Bewohner, kann Cusco zweifelsohne als eine der schönsten Städte Perus bezeichnet werden. Der Legende nach wurde Cusco im Jahr 1200 gegründet, als das Geschwisterpaar Mama Ocllo und Manco Capac auf dem Weg von der Sonneninsel um Titicaca-See in Cusco den Ort fanden, der ihnen vom Sonnengott prophezeit wurde. In Cuzco kreuzten sich die beiden Hauptachsen des Inka-Reiches. Die wichtigsten Paläste und Heiligtümer, die Residenzen der einflussreichsten Adelsfamilien und die der Inka-Fürsten wurden hier errichtet. Neben der Peruanischen Hauptstadt Lima an der Westküste zählt Cusco auf Grund der zahlreichen Cusco Sehenswürdigkeiten zu den größten Tourismuszentren des Landes.  Der Plaza de Armas in Cusco zählt zu den beliebtesten Treffpunkten von Globetrottern aus aller Welt und bietet eine sehr gute Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und internationale Kontakte zu knüpfen.

Der wunderschöne Plaza lädt zum flanieren ein

Zu Zeiten der Inka wurde der damals doppelt so große Platz Huacaypata, Ort der Freude genannt. In der Mitte der Plaza wehen bis heute die Regenbogenflaggen des einst mächtigen Inka-Reichs. Auf dem Plaza Regocijo wurden zu Inka-Zeiten die heimkehrenden Soldaten empfangen. An der Südseite der schönen Plaza befindet sich zudem das Geburtshaus von Garcilaso de la Vega, dem ersten Historiker aus Cuzco. Hier ist heute das Regionalmuseum beheimatet, in dem neben Zeugnissen aus dem Leben des Chronisten auch einige Gemälde der Cusco-Schule und elegante Möbel der Kolonialzeit ausgestellt sind. Die schöne Stadt Cusco verfügt über eine stattliche Auswahl an Hotels aller Preisklassen, wobei die Preise zwischen ca. 25 und 500 US-Dollar pro Nacht variieren. Auch wenn es um die Peruanische Küche geht, wird Besuchern in Cuzco einiges geboten. Die in den vielen Restaurants angebotene Küche reicht von typischen peruanischen und südamerikanischen Gerichten über europäische Küche bis hin zu asiatischen Köstlichkeiten. Abenteuerlustige Besucher können lokale Klassiker wie „Cuy“ (Meerschweinchen) oder „Inca-Kola“ (die beliebteste Limonade Perus) kosten. Das Stadtzentrum bietet neben den Cusco Sehenswürdigkeiten zahlreiche Shopping-Möglichkeiten, insbesondere, wenn es um ortstypisches Kunsthandwerk, Schmuck und regionale Bekleidung aus der berühmten Alpaka-Wolle oder Wanderbedarf geht.

Feste in Cusco

Das ganze Jahr über lockt Cusco mit interessanten Kulturveranstaltungen. So wird jedes Jahr am 24. Juni das Sonnenfest auf der Festung Sacsayhuaman zelebriert. Das ausgelassene Bierfest von Cusco sorgt in jedem Mai für viel gute Laune. In der Weihnachtszeit zieht es viele Touristen und Einheimische auf einen der schönsten Weihnachtsmärkte nach Cusco. Musikfreunde kommen in Cusco das ganze Jahr über voll auf ihre Kosten, denn die Musikkultur ist in der quirligen Stadt mit etlichen Diskotheken und Clubs sehr ausgeprägt, wobei sich die meisten Bars und Diskotheken in den oberen Stockwerken der Gebäude in der Innenstadt befinden. Eine echte Besonderheit mit Panorama-Garantie! Neben den tourismusbezogenen Kulturanlässen finden in Cusco viele Feste für die Bevölkerung statt. In Cusco haben die kirchlichen Feiertagen wie u.a. Ostern, Corpus Christi, Karneval oder dem sogenannten Herr der Beben eine ganz besondere Bedeutung und werden mit unterschiedlichen Ritualen gefeiert. Der lokale Fußballverein  Cienciano del Cusco hat sich überdies  in den letzten Jahren zu einem international renommierten Verein etabliert. Einheimische verfolgen die Spiele im eigenen Fußballstadion und kulturelle und sportliche Anlässe werden im geschlossenen Kolosseum der Stadt besucht.

 

Das traditionelle Cusco

Cusco oder auch der „Nabel der Welt“ wird durch eine Regenbogenflagge (Wiphala) präsentiert. Die Stadt ist nach den vier Himmelsrichtungen aufgeteilt, die sich im Andenkreuz als Balken darstellen. Die Sonne (Inti) in der Mitte repräsentiert Cuzco.

Cusco PeruDas Andenkreuz – La chakana hat 12 Ecken wovon jede etwas präsentiert. In der Abbildung ist auch noch der Inka-Kalender integriert. Das Kreuz spiegelt also eine Art von Grundregeln, Prioritäten, bzw. die spirituelle Welten der Inka-Gesellschaft wieder. Um diese Ansicht zu verstehen sollte man wissen dass Tiere, Berge, Flüsse und Steine etwas heiliges darstellen. Ein Teil von Pachamama (Muttererde) sind und verehrt werden/wurden. Um das Universum zu komplettieren dürfen u.a. die Unterwelt (Ukhupacha), durch die Schlange, die auch für Wissen und Weisheit steht, nicht fehlen. Ein weiterer Bestandteil ist auch die Geister- / Götterwelt (Hanaqupacha), die durch den Himmel, bzw. den Condor verkörpert wird.

Nun zu den eigentlichen Punkten des Cusco-Kreuzes: 1. Kondor, 2. Puma, 3. Schlange, 4. Himmel, 5. Erde, 6. Unterwelt, 7. Wissen, 8. Liebe, 9. Arbeit, 10. Menschliches gegenseitiges Handeln, 11. Abgaben an die Gesellschaft, 12. Arbeit für die Dorfgemeinschaft. Die 12 Ecken werden auch in San Blas in einer Inka-Mauer dargestellt. Interessant ist auch, dass die 12 Bestandteile in 4 Kategorien aufgeteilt werden können. Die Zahl 4, auf Quechua „tahua“ oft auch „tawa“ geschrieben, hat eine hohe Bedeutung. Die 4 Himmelsrichtungen, die 4 umliegenden Berge aber vor allem der Weg eines spirituellen Lebens ist ebenfalls von „tahua“ geprägt. Eine uns fremde Welt, die ein echtes Abenteuer mit sich bringt.

Kirchen, Inkaruinen, Museen und Feste in Cusco

Zu den Cusco Sehenswürdigkeiten zählen etliche historische Kirchen innerhalb der Stadt wie u.a. die Jesuitenkirche Iglesia La Compania mit ihrer eindrucksvollen Barockfassade im Südosten der Plaza de Armas, sowie die spannenden Inka-Ruinen. Innerhalb Cuzcos begeistert die so genannte Gasse der Sieben Schlangen, die Callejón de Siete Culebras mit ihren verzierten Steinen, die für die Inkas einst Symbole der Weisheit darstellten. Die Calle Hatunrumiyoc, die Mauer des einstigen Palastes des Inca Roca ist ein einzigartiges Beispiel für die Bautechnik fugenloser Verblockung enormer Steine. Hier kann der berühmteste Stein mit seinen 12 Ecken noch heute bestaunt werden. Das Sonnenheiligtum Coricancha begeistert mit dem im Sonnentempel der Inka befindlichen schrägen Mauern und den trapezförmigen Nischen, sowie dem 20-eckigen Stein. Die mächtige Kathedrale ist das auffälligste Bauwerk am Plaza de Armas. Die Bauphase der Kathedrale erstreckte sich über mehr als 100 Jahre. Das imposante Gotteshaus wurde auf den Grundmauern des alten Inka-Tempels für den Gott Huiracocha und zählt auch zu den größten Kirchenbauten Südamerikas und den populärsten Cusco Sehenswürdigkeiten.

Imposante Glocke- Cusco Sehenswürdigkeiten

An Feiertagen erklingt im linken der beiden Glockentürme die größte und schwerste Glocke Südamerikas. Sind die Windverhältnisse günstig, ist ihr Klang noch in einer Entfernung von 40 Kilometern zu hören. Die Iglesia La Merced als einstiges Mutterhaus des Mercedarier-Ordens  gilt als die älteste Kirche der Stadt. Mit ihrem schmucküberhäuftem Altar, der kostbaren Heiligengemälde und den sehr fein geschnitzten Chorgestühlen lockt der sakrale Bau, der den einstigen Reichtum der Mercedarier aufzeigt, jährlich zahlreiche Besucher. Links des Hauptportals führt eine Tür zum in das angesiedelte Kloster. Im kleinen Museum fällt eine aus Gold gefertigte Monstranz besonders auf. Mit einer Höhe von über einem Meter und einem Gewicht von über 20 Kilogramm zählt sie zu einer der wertvollsten sakralen Gegenstände Perus. Der wertvolle Hostien-Behälter ist mit über 1.500 Diamanten, 600 Perlen und etlichen Edelsteine verziert.

Museen in Cusco

Neben den überaus spannenden Bauwerken der Inka lädt Cuzco in zahlreichen Museen dazu ein, die Geschichte der Region Revue passieren zu lassen. Zu den Cusco Sehenswürdigkeiten zählt das Museo Inka, in dem Keramik, Textilien und Alltags-Utensilien der Inka, sowie Mumien und Schädel aus dieser Zeit ausgestellt werden. Das Museo Regional befindet sich im imposanten Inneren eines Palastes aus dem 17. Jahrhundert und das  Museo de Historia Regional lockt Kulturfreunde mit prä-kolumbischen Gegenständen und Keramik der Kulturen, wie beispielsweise die der Mochica, Chavin oder der Chimu. Freunde von Flora und Fauna können im Museo de Historia Natural eine große Sammlung von Exponaten des regionalen Vogel-und Tierreichs bestaunen und das Museo Machu Picchu Casa Concha bietet eine umfassende Sammlung von einzigartigen Objekten des Machu Picchu.

Historische Inka-Bauwerke in Cuzco

Kulturhistorisch gehen zahlreiche Cusco Sehenswürdigkeiten auf die Geschichte der Inka ein. Zu den schönsten Cusco Sehenswürdigkeiten zählt das Monumento al Inca Pachacuteq, eine zu Ehren des 9. Inka-Herrschers Pachacutec Yupanqui erbauten Statue. Unweit des  Stadtzentrums von Cusco ist die ehemalige Inka-Festung Sacsayhuaman zu finden, die zu einer der meistbesuchten Cusco Sehenswürdigkeiten der vorkolonialen Eroberungszeit zählt, die noch heute die Spuren der Spanischen Feldzüge aufzeigt, denn zahlreiche Krieger verschanzten sich hier, was letztlich zur Zerstörung der Festung führte.

Sehenswürdigkeiten im Umland von Cusco

Die Ruinenstätte Sacsayhuaman (oder Saksaywaman) wird auch als Festung bezeichnet und befindet sich drei Kilometer oberhalb von Cuzco und zählt zu den interessantesten Cusco Sehenswürdigkeiten.  Trekking-Freunde können eine ausgedehnte Tour hervorragend mit einem Besuch dieser spannenden Stätte verbinden. Das Wasserheiligtum Tambo Machay (Bad der Inka) sollte mit seinen vier terrassenförmigen Ebenen, über die sich das Wasser ergießt in keinem Fall verpasst werden. Die kleine Bergfestung Puca-Pucara war einst Stützpunkt der Stafettenläufer der Inka und begeistert mit ihren kleinen Behausungen, Türmen und Treppen. Eine Besonderheit der Region Cusco findet sich in Kenko, einem Festplatz mit einem zerklüfteten Kalkstein, durch den eine glatte Spalte ins Innere des Felsens führt. Vermutlich wurden hier einst die Verstorbenen für Mumienkult aufbereitet. Auf dem Gipfel befindet sich ein Stein zur Beobachtung der Sonnenwende.

Ein einmaliger Blick über Cusco

Die berühmte weiße Christusstatue Cristo Blanco  ragt auf den Hügeln neben Sacsayhuaman über der Stadt und ist immer einen Ausflug wert. Zu den interessantesten Cusco Sehenswürdigkeiten in der Umgebung zählt die berühmte Ruinenstadt Machu Picchu: Der weltbekannten Inkastätte hat die Stadt Cuzco viel zu verdanken.  Mit ihrer markanten Bergspitze des Huayna Picchu wurde die terrassenförmige Inkastätte im 15. Jahrhundert errichtet und gilt heute als eine der bekanntesten Attraktion und Cusco Sehenswürdigkeiten.

Ruinenstadt Choquequirao-Cusco Sehenswürdigkeiten

Zu den bekanntesten Ausflugszielen und Cusco Sehenswürdigkeiten der Provinz zählt neben dem Machu Picchu auch die Ruinenstadt Choquequirao, die sich auf einer Höhe von imposanten dreitausend Metern befindet und teilweise freigelegt wurde. Durch die architektonischen Merkmale, die der Bauweise des Machu Picchu ähnelt, wird die Anlage oftmals auch als seine kleine Schwester bezeichnet.  Besonders zu empfehlen sind geführte Touren zu den Inka-Sehenswürdigkeiten in Cuzco. Im nahegelegenen peruanischen Dorf Pisac im Valle Sagrado lädt der lebendige Markt jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag zum Schlendern und Entdecken ein.  Die Festung Ollantaytambo befindet sich in rund 70 Kilometer Entfernung, die farbenfrohe Stadt Urubamba liegt ca. 30 Kilometer entfernt von Cuzco auf halber Strecke nach Machu Picchu. Die ebenfalls rund 30 Kilometer entfernte Stadt Chinchero lockt mit  einem sehr schönen sonntäglichen Indio-Markt und die Ruinenlandschaft Tipon mit ihren mäandernden Wasserfällen und dem ausgeklügelten Kanalsystemen befindet sich etwa in 22 Kilometern  Entfernung von Cusco.

Atemberaubende Trekkingmöglichkeiten in Cusco

Der sogenannte Inka-Trail ist die wohl bekannteste und populärste Wanderroute Südamerikas. Wer fit und aktiv ist, für den ist der geschichtsträchtige  Inka-Pfad eine hervorragende Möglichkeit die Inkastätte Machu Picchu zu erreichen. Eine Trekkingtour auf dieser Route dauert etwa vier Tage, wobei der höchste Pass auf 4.200 Meter Höhe liegt. Die Höher erfordert zwar eine gute Kondition, verspricht jedoch ein spektakuläres Panorama und ist mit Sicherheit eine ganz besondere Erfahrung.

Cusco Sehenswürdigkeiten mit dem Boleto Turistico entdecken

Das Boleto Turistico ist für den Besuch zahlreicher Sehenswürdigkeiten in Cusco und Umgebung obligatorisch. Ohne das Ticket müssen Besucher mit deutlich höheren Eintrittspreisen rechnen. Das Ticket ist in drei Formen erhältlich und kann für zehn Tage und alle Sehenswürdigkeiten, entweder als Studententicket oder auch als Ein-Tages-Ticket erworben werden. Folgende Orte  können mit dem Boleto Turistico besucht werden: Das Kloster Santa Cataline, das Centro Qosqo de Arte Nativo Danzas Folklorico, das Museo de Arte Popular, das Monumento Pachacuteq, das Museo del Sitio del Qoricancha, Museo Municipal de Arte Contemporaneo und das Museo Historico Regional.

Cusco Sehenswürdigkeiten begeistern, bieten tiefe Einblicke in die einzigartige Kultur des Landes und verzaubern Besucher aus aller Welt. Cusco Sehenswürdigkeiten werden zum unvergesslichen Erlebnis und wer die abwechslungsreiche Region einmal besucht hat, der möchte garantiert wiederkommen.