Machu Picchu

Machu Picchu

Machu Picchu und der Inka Trail – ein unvergessliches Erlebnis

Machu Picchu, übersetztder alte Gipfel“ ist eine wirklich atemberaubende Ruinenstadt in Peru. Sie wurde auf unbeschreibliche Weise von den Inkas im 15. Jahrhundert in 2360 Metern über dem Meeresspiegel auf einem Bergrücken tief in den Anden erbaut. Die Inka Stadt wurde vom damaligen Inka-Herrscher Pachacútec Yupanqui beauftragt, der die enorme Ausdehnung des Inkareiches ermöglichte.

Das muss man sich mal vorstellen! Das Inkareich erstreckte sich in den besten Jahren von Ecuador über ganz Peru bis Chile und Argentinien. Dazu muss man sagen, dass Entfernungen, bzw. Begebenheiten in Südamerika nicht den europäischen Flächen und Zugänglichkeit entsprechen. Das gesamte Gebiet, welches riesige Cordilleras (Bergketten) mit Bergen über 6000 Meter Höhe sein eigen zählt, war über Etappen-Läufer, „chasqui“ genannt, verbunden. Diese Etappen-Läufer legten Strecken von 30km in der dünnen Höhenluft und wildem Terrain zurück bis sie ihre Nachricht an den nächsten Läufer übergaben. Händler transportierten Waren mit Lamas & Alpakas über die wunderschönen Berge. Die nahe gelegenen Wege der Inkas umgeben von natürlicher Schönheit können Sie auf den Inka Trails der Inka Stadt in Peru Machu Picchu erleben. Inka Trail weiterlesen.

Bei der Anreise kann einiges falsch gemacht werden. Hier ein paar Tipps und Hinweise zur Anreise in die Inka Stadt.

Die Inka Stadt ist ein magischer Ort mit vielen Rätseln

Die Bauzeit der Inka Stadt Machu Picchu wird auf 50 Jahre geschätzt. Von unten nach oben mit Terrassen stabilisiert und das alles ohne Eisenwerkzeuge. Einfach unbegreiflich, Steine wurden durch Steine exakt zugeschnitten, bzw. geklopft. Das Rad war nicht bekannt und die riesen Steinblöcke wurden mit Rollhölzern in diesen räumlichen Begebenheiten positioniert. Die Endbearbeitung der Steine erfolgte am Zielort. Diese Steine passen haargenau aufeinander, wie verfugt, allerdings ohne Mörtel.

Machu Picchu PeruDie Inka Stadt Machu Picchu verfügt über ein halbes Hektar Grünflächen-Terrassen mit Wasserversorgung. Diese Anbauflächen beinhalten ein erosionsfreies Abflusssystem um nicht vom hohen Niederschlag weggeschwemmt zu werden. Ermöglicht durch unterschiedliche Steinschichten (Erde mit Quarz und Granit, Sandschicht, Kiesschicht, Schicht aus großen Gesteinsbrocken). Genau 16 Brunnen versorgen die Stadt mit natürlichem Trinkwasser. Eine 3% Steigung der Zuflüsse gewährt eine optimale Versorgung der gesamten Stadt Machu Picchu. Dies geschieht durch die miteinander verbundenen Zeremonialbrunnen, deren Wasser sich kaskardenförmig über viele Treppen ergießen.

Ob nun ein Ort für religiöse Rituale oder Kriegsfestung, ein Handelsplatz oder alles zusammen, darüber lässt sich streiten. Auf jeden Fall ist Peru Machu Picchu ein mysteriöser und energetischer Flecken Erde, der sich in Deinen Bann ziehen wird. Ein magischer Ort, den man mit Worten nicht beschreiben kann.

Unglaubliche Sehenswürdigkeiten in Peru Machu Picchu

Peru Machu Picchu zählt mehr als 200 steinerne Bauten. Der Sonnentempel, der das einzig runde Gebäude darstellt, erstreckt sich oberhalb der Bäder und involviert mit unter die feinsten Mauerwerke der Inka Stadt. Der Tempel nutzte allen Annahmen zufolge astronomischen Zwecken und gab den Inkas Hinweise auf zukünftige Geschehnisse.

Peru Machu PicchuDer heilige Platz der Inka Stadt bietet am hinteren Ende einen traumhaften Blick über die schneebedeckten Cordillera Vilcabamba und den Fluss Urubamba. Der Platz ermöglicht außerdem Zugang zu drei weiteren wichtigen Gebäuden: der Tempel der drei Fenster, den Haupttempel und das Haus des Hohepriesters. Hinter der Sakristei führt eine Treppe zum Hauptschrein Machu Picchu, dem Intihuatana. „Der Ort an dem die Sonne angebunden ist“, frei übersetzt auf Quechua. Eine Felssäule diente den Inkas dazu, die Sonnenwende vorherzusagen mit der sie den Kalender bestimmten.

Inka StadtEinfach sagenhaft wie die Landschaft sich immer wieder in der Architektur von Machu Picchu wiederspiegelt. Riesige Steine die die Konturen der direkt im Hintergrund befindenden Berge abbilden. Im Tempel des Kondors wird, wie der Name schon sagt, der gemeißelte Kopf dieses Vogels auf dem Boden dargestellt. Die Steinmauern dahinter vervollständigen die dazugehörigen ausgestreckten Flügel, um dieses königliche Tier in seiner ganzen Pracht darzustellen. Die Betrachtung im richtigen Winkel ist wie so oft in Peru das ausschlaggebende Detail um die Rätsel zu lösen. Sie möchten wissen, was es bei der Anreise zu beachten gibt? Hier mehr zur Anreise und Machu Picchu Reisezeit.

Huayna Picchu der junge Gipfel – Machu Picchu Peru

Huayna Picchu oder auf quechua Wayna Picchu ist eigentlich auf so gut wie jedem Machu Picchu Bild zu sehen. Mit einer Höhe von 2.701m über dem Meeresspiegel ragt er direkt hinter der Inka Stadt empor. Pro Tag werden 400 Besucher zugelassen, die den Gipfel über einen anspruchsvollen Trail innerhalb einer Stunde erklimmen können. Um in den Genuss eines Aufstiegs zu kommen, muss man sich anmelden. Der Aufstieg nur vormittags möglich und eine ungefähre Rückkehrzeit wird vorgegeben. Besonders Steile Stellen des Pfades sind mit Stahlseilen gesichert, es geht durch Höhlen und einen Felsvorsprung der Schwindelfreiheit voraussetzt.

matschu pitschuWissenschaftler gehen davon aus, dass die Inka Stadt in ihrer Blütezeit mit bis zu 1000 Menschen besiedelt war. Im Jahr 1983 wurde Machu Picchu Peru von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Am 7. Juli 2007 wurde Peru Machu Picchu im Rahmen einer Privatinitiative nach Angaben der Veranstalter von weltweit 70 Millionen Menschen zu einem der „neuen sieben Weltwunder“ gewählt. Machu Picchu ist somit die Touristenattraktion Lateinamerikas. Täglich besuchen durchschnittlich etwa 2000 Personen die Sehenswürdigkeit. Die UNESCO fordert eine Reduktion auf höchstens 800 Besucher, um das Kulturerbe nicht zu gefährden. Peru Machu Picchu oder bei den Schwaben auch Matschu Pitschu geschrieben und jetzt weiter zum Inka Trail. In Peru gibt es jede Menge Sehenswürdigkeiten und eine hervorragende peruanische Küche.

Indigene Dorfgemeinschaft auf dem Weg nach Machu Picchu

Die Dorfgemeinschaft der kleinen Inka Stadt hat 500  quechua sprachige Einwohner und befindet sich auf 3700 Metern ü.d.M. über dem „Valle Sagrado“ Tal des Flusses „Urubamba“. Die indigen und katholisch religiös geprägte Gemeinschaft ist auf die zwei ländlichen Dörfer „Mullakay-Misminay“ verteilt, die hauptsächlich von der Landwirtschaft (als Selbstversorger) leben und inzwischen Nebeneinkommen als Gepäckträger auf den Inka Trails von Machu Picchu, durch spezifische Beherbergung und den Verkauf von Kunsthandwerk generieren.
Mehrere Familien aus dem Dorf beherbergen Touristen. Den Reisenden werden die Kultur, das alltägliche Leben, Rituale und Werte in aller Kürze vermittelt. Die Gemeinschaft befindet sich eineinviertel Busstunden von Cusco entfernt, auf dem Weg nach Machu Picchu.  Vom Aussichtspunkt der Dörfer, des Berges „Wayñunmarka“ blickt man direkt auf die Inka-Anlage Moray mit beeindruckend tiefen, einem Amphitheater ähnelnden und kreisförmigen Terrassen auf unterschiedlichen Ebenen. Die vermutlichen Pflanzenlaboratorien der Inkas bieten je nach Lage der Terrasse und Ebene ein eigenes Mikroklima.

Die Regenzeit liegt, wie in Machu Picchu, zwischen Dezember und Mai, die Trockenzeit zwischen Juni und November. In der Regenzeit ist ein Besuch der Gemeinschaft wegen der durch Erdrutsche unbefahrbaren Straßen so gut wie ausgeschlossen. Die Durchschnittstemperaturen liegen am Tag bei circa 21 °C und in der Nacht zwischen Gefrierpunkt und 7 °C. Der Wechsel zwischen starker Höhensonne und nächtlicher Kälte verdeutlicht die erschwerte Lebenssituation in diesen Höhen in der Region von Machu Picchu.

Infrastruktur und wirtschaftliche Standbeine des Dorfes bei Machu Picchu

Die Dorfgemeinschaft besteht aus 105 redundanten Adobe-stein Häusern, zwei Bildungseinrichtungen und einem Kulturzentrum. Die Bildungseinrichtungen beinhalten eine Art Kindergarten „PRONOEI“  mit 25 Schülern auf eine Lehrerin und eine seit 3 Jahren existierende Grund- und Hauptschule, „El Centro Educativo de Anccoto“ mit 221 Schülern und 11 Lehrern. Von der gesamten Dorfgemeinschaft waren 24.5% in einem Kindergarten, 59,6% an einer Grundschule, 12,5% an einer Hauptschule und die fehlenden 3,4% werden mit „Inicial“ bezeichnet, was aber vom Verfasser nicht zugeordnet werden kann. Das Kulturzentrum ist als Informationszentrum für den Machu Picchu Tourismus erbaut worden. Dort werden alle Besprechungen abgehalten. Die Landwirtschaft ist das Hauptstandbein der Dorfgemeinschaft, es werden Kartoffeln, Gerste, Weizen, Mais und Saubohne angebaut. Zudem werden Rinder, Säue, Meerschweinchen und Hühner gezüchtet. Natürlich sind auch die Pflanzenwelt, mit einer Vielzahl an Kräutern und die Astrologie große Bestandteile der Kultur. Einige Kennzahlen geben zusätzlichen Überblick über die Situation vor Ort, in der Nähe von Machu Picchu.

  • 50% der Bevölkerung sind jünger als 22 Jahre
  • 61% sind Analphabeten
  • 48,8% haben keinen stetigen Wasseranschluss
  • 15,1% haben keinen Zugang zu Elektrizität
  • 30% haben keinerlei Sanitär- und Hygieneeinrichtungen
  • 91,9% kochen mit Brennholz und 57,8% haben keinen integrierten Kamin in der Küche

Dies zeigt einen klaren Mangel am Zugang zu Basisbedürfnissen in der Region von Machu Picchu. Es gibt auch keine ärztliche Versorgung in der Dorfgemeinschaft, der nächste Arzt ist teuer und mehrere km, in Maras, entfernt. Das Projekt ist ein nachhaltiges Tourismus-Projekt. Was bedeutet eigentlich nachhaltiger, grüner oder manchmal auch sanfter Tourismus? Mehr Informationen zu nachhaltigen Tourismus.

Die Standbeine ländlicher Tourismus, Kunsthandwerk und Gepäckträger sind alle dem Tourismus direkt oder indirekt angehörig. Der Verkauf des Kunsthandwerks und die Tätigkeit der Gepäckträger auf den Inka Trails sind aus der Dorfgemeinschaft ausgelagert und bringen daher keine fremden, direkte Einflüsse in die Dörfer. Das Kunsthandwerk wird hauptsächlich in einem Laden (Inka-Expression, der kleinen Inka Stadt) in der Nähe der Inkastätten „Sacsayhuaman“ bei Cusco und der Moray-stätten in Form von Verkaufsständen, aber auch im Kulturzentrum der Gemeinschaft verkauft. Die Landwirtschaft ist die Lebensgrundlage der sich selbstversorgenden indigenen Bevölkerung. Der indirekte Verkauf landwirtschaftlicher Produkte an die Machu Picchu Touristen in der Dorfgemeinschaft und der Verkauf an regionale touristische Unternehmen sind zusätzliche Komponenten. Eine der größten Schwierigkeiten der Geschäftsfelder liegt in der saisonellen Abhängigkeit des Tourismus und der Landwirtschaft aufgrund der klimatischen Bedingungen.

Ziele der kleinen Inka-Stadt

Die Ziele der Tätigkeiten des Projektes liegen u.a. in der Erweiterung der Kapazitäten des Tourismus in der Dorfgemeinschaft auf 60 Häuser, 200 Gepäckträger nach Machu Picchu  und 80 Kunsthandwerkhersteller. Dadurch soll das Hauptziel, eine steigende Lebensqualität, durch ein verbessertes Einkommen der 300 Familien mit selbstständiger Erwerbstätigkeit in Verknüpfung mit der Landwirtschaft, erreicht werden. Dies ist eine verantwortungsvolle Tourismus Initiative zur Schaffung von neuen touristischen Dienstleistungen in der Umgebung von Machu Picchu. Die Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion kann die Umsätze der 100 Landwirte über die Vermarktung an Leistungsträger (Restaurants, Märkte etc.), durch alternative Anbaukulturen und eine effiziente Bewässerungstechnik erheblich steigern. Durch die Einkommensgenerierung sollen die Ziele Armutsminderung, eine verbesserte Gesundheitsversorgung und  erleichterter Zugang zu Bildung in der kleinen Inka Stadt erreicht werden. Die größte Herausforderung im Projekt liegt in der Erhaltung der Kultur unter Beteiligung der Gemeinschaft. Hinterlassen Sie einen grünen Fußabdruck auf Ihrer Machu Picchu Reise.

Sie möchten diese Dorfgemeinschaft, wenn Sie nach Peru Machu Picchu reisen, besichtigen? Gerne vermitteln wir Ihnen diese Möglichkeit, die kleine Inka-Stadt zu bereisen! Kontaktieren Sie uns einfach, hier. Wir werden uns umgehend bei Ihnen melden.